
In Stapelfeld hat am Montag die Gemeindevertretung getagt. Ein Thema war die Entwicklung von Flächen für Windenergie in Stapelfeld, was das Land Schleswig-Holstein vorantreibt. Dazu liegt inzwischen der zweite Entwurf vor, wonach nördlich von Stapelfeld keine Flächen mehr als Windenergie Vorrangflächen vorgesehen sind, nur weiterhin eine Fläche südlich von Stapelfeld und über die A1 in Richtung Barsbüttel. Ein Teil dieser Fläche liegt in Stapelfeld.
Bürgermeister Martin Wesenberg führte dazu aus, dass die Gemeinde nicht verhindern kann, dass diese Flächen für Windenergie vorgesehen werden. Deshalb wolle die Gemeinde selber als Projekt-Mitentwickler auftreten, um nicht anderen Projektentwicklern dies zu überlassen. Die Gemeinde wolle damit neue Einnahmen generieren. Deshalb wurden auch keine Einwände gegen den Entwurf erhoben.
Bei den weiteren Planungen der Windenergie in Stapelfeld forderte die CDU aber, dass die Gemeinde eine Zusage vom Projekt-Mitentwickler erhält, an einer künftigen Gesellschaft beteiligt zu werden.
Ein Bürger bemängelte in der Sitzung erneut den Jahresabschluss der Gemeinde. Nach seiner Meinung liegen hier eklatante Fehler vor, rund 4,5 Millionen Euro seien falsch ausgewiesen. Die Buchhaltung im Amt Siek wird gebeten, die Hinweise zu prüfen, damit der Jahresabschluss ggf. korrigiert werden kann.
Weiter wurde eine Umfrage vorgeschlagen, um Bedarfe nach Sportgeräten im Ort zu erfragen. Dies wurde aufgenommen und wird im Ausschuss diskutiert werden.
Zusammen mit dem neuen Kita Träger fand ein erstes Gespräch statt, um die weiteren Schritte abzustimmen. Voraussicht im Oktober wird es dazu weitere Details geben.
Schon im August findet ein weiteres Verwaltungsgespräch zum Thema innerörtliche Verkehrsberuhigung statt. Hintergrund ist, dass es Rückmeldungen zu den eingereichten Vorschlägen gibt. Möglicher Weise können erste Maßnahmen 2027 geplant werden.
Die Gemeindevertretung hat den Zuwendungsanträgen von Sportvereinen sowie dem Haushalt des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses für 2027 zugestimmt. Auch den geplanten Instandsetzungsmaßnahmen an den gemeindeeigenen Immobilien wurde zugestimmt.
Auf Grund der vielen Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Stapelfeld zu Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen und den Kosten für die Gemeinde für die Feuerwehr forderte die CDU, in einer der kommenden Sitzungen über eine Gebührensatzung für Feuerwehreinsätze zu beraten.